ROBERT FRIEBE AUS BERLIN, MÄRZ 2017 (via EVANEOS)

Hochzeitsreisen Yucatan

Robert und Kinga in Chichen Itza

Hallo liebe Meike,

wir sind beide nun schon wieder bei der Arbeit 🙁

Sehr gerne geben wir Euch nicht nur ein kleines Feedback, sondern auch ein etwas ausführlicheres, zumal die Erinnerung noch sehr frisch sind und es Spaß macht zurückzudenken. Vorneweg: Wir waren wirklich von vorne bis hinten absolut zufrieden mit Euch und es wäre nicht fair zu sagen, dass unsere Erwartungen übertroffen worden sind, weil dies hieße, dass wir geringe Erwartungen gehabt hätten – es war einfach rundum bei 110%.

Fangen wir mal beim Auto an: Es war sehr angenehm, dass wir am Anfang nach dem langen Flug und der „späten“ Ankunft nach 21 Uhr, durch die Umstellung gefühlt 3 Uhr, Francesca als erste Ansprechpartnerin hatte, die uns herzlich in Empfang genommen hat und sich größtenteils um die Übernahme des Autos gekümmert hat. Dass die Klimaanlage nicht funktioniert hat, konnten wir leider erst am nächsten, sonnigen Morgen feststellen. Wir haben uns auch etwas auf die Angabe des Europcar-Mitarbeiters verlassen als er meinte, der Tank wäre voll (4/4), was er leider nicht war (2/3 – 3/4), aber auch das haben wir erst festgestellt, als schon alles unterschrieben war und wir schon auf dem Weg waren. Halb so schlimm. Mit dem Mietwagentausch in Mérida am Flughafen hat alles geklappt und das zweite Auto (selbes Modell) war auch sonst in wesentlich besserem Zustand. Auch die Rückgabe in Playa del Carmen war reibungslos.

Etwas erschrocken waren wir, als wir kaum aus Cancun raus den ersten Polizeibeamten schmieren mussten (dabei lag die Geschwindigkeitsübertretung bei maximal 10 km/h und mit 200 Pesos bin ich glaube ich vergleichsweise glimpflich davongekommen) und uns graute, wieviel Geld wir wohl noch in den kommenden Tagen dafür lassen würden, aber glücklicherweise blieb es bei dem einen Mal 🙂

Die Hotels waren alle sehr schön und nach unserem Geschmack (keine großen Bettenbunker oder Ketten) landestypisch. Von gut bis sehr gut.

Adhara in Cancun war für die erste Nacht absolut in Ordnung, gut gelegen, und empfehlenswert. Es ist übrigens auch das Hotel, wo die Lufthansa scheinbar ihre Crews einbucht, wie wir am nächsten Morgen beim Frühstück feststellten.

Etwas in die Jahre gekommen und „muffig“ war das Zimmer in den Villas Arquelogicas in Chichen Itza. Die Unterkunft war sowieso etwas verschlafen, aber ganz grundsätzlich auch sehr ordentlich und für eine Nacht wegen der günstigen Lage auch absolut in Ordnung. Wie ich gesehen habe, war das auch die günstigere Option von zweien, die du angeboten hast, daher können wir da auch kein schlechtes Wort verlieren.

Casa del Balam in Mérida – extrem gut gelegen. Schönes Hotel und man hat uns auch ein geräumiges Eckzimmer mit schönem Blick auf die Stadt gegeben. Sehr wichtig und gut war hier, dass das Hotel einen eigenen Parkplatz hat, weil wir sonst ziemlich schlecht dagestanden hätten.

Das Castelmar in Campeche war zwar auch sehr gut und zentral gelegen, unser Zimmer war aber auch etwas in die Jahre gekommen und abgewohnt. Nichts wo wir eine Woche wohnen müssten, aber auch nichts, wo wir keine Auge zubekommen hätten.

Sehr „abenteuerlich“ und sehr schön war das Puerta Calakmul. Absolut empfehlenswert eine Nacht fast unter freiem Himmel (ohne Fenster, nur Moskitogitter) zu schlafen. Das war wirklich sehr gemütlich dort, gerade abends.

Getoppt wurde das Ganze von der Rancho Encantado in Bacalar. Man hat uns dort auf jeden Fall ein weitaus besseres Zimmer gegeben als die gebuchte Casita Jardin, um nicht zu sagen deren bestes Zimmer, mit abgeschirmten Garten, Privatpool, Dachterrasse/“Sonnendeck“, sehr groß. Dementsprechend schade fanden wir es, dass wir dann doch nur eine Nacht dort waren (dazu mehr weiter unten).

In Playa del Carmen waren wir im Hacienda Paradise. Das war in Ordnung bis gut, auch sehr gut gelegen. Angetan waren wir dort von der Herzlichkeit mit der sich vorallem um die kranke Kinga gekümmert wurde. Man bestellte für sie bei einem Italiener um die Ecke soßenfreie Pasta, die uns dann auch aufs Zimmer gebracht wurde. Sehr rührend alle Mitarbeiter dort.

Und last but not least das Hip Hotel in Tulum, von dem wir wirklich auch sehr sehr angetan waren. Unser Zimmer war durch die Nähe zur (Liefer-?)Einfahrt und zur Straße etwas lauter als nötig, aber sowohl Zimmer als auch Anlage als auch Restaurant, Strandausstattung und vorallem Freundlichkeit des Personals waren wirklich ausgezeichnet. Wir haben einen Blicks ins Nueva Vida del Ramiro geworfen, wo wir ja anfangs sein sollten, und bereuen den Wechsel ins Hip Hotel nicht 🙂

Ein paar generelle Worte zur Tour: Die Strecken und das Tagespensum waren ideal bemessen. Wir haben uns ziemlich strikt an die Planung gehalten und sind sehr froh, dass wir so diszipliniert waren, morgens relativ zeitig aufzustehen um viel mitzunehmen. Lediglich in Campeche sind wir schon nach Sonnenuntergang angekommen, hatten aber mit der Hacienda, Uxmal und unseren beiden individuellen Stops bei der Choco-Story in Uxmal und in der Panama-Hut-Stadt Becal auch ein ordentliches Programm. Playa del Carmen war etwas „Mallorca für Amerikaner“, aber auch nett mal zwei „Touri-Tage“ einzulegen, auch wenn der Halt natürlich durch die ausgefallene Schildkrötentour hätte kürzer ausfallen können. Auf der anderen Seite konnten wir den einen komplett freien Tag vor der eigentlich geplanten Schildkröten-Tour für Kingas Arztbesuch aufwenden – sie musste sich irgendwo einen Parasiten gefangen haben und musste nach zweieinhalb miserablen Tagen mit zwei Infusionen und Antibiotika zu den Lebenden zurückgeholt werden 🙂 So konnte Sie die Tage in Tulum auch noch voll genießen.

Resümierend sind wir beide der Meinung, dass wir – obwohl es in Tulum traumhaft war – ruhig das Auto hätten ein, zwei Tage länger haben können um noch etwas zu sehen oder auch um eine Nacht länger in Bacalar zu genießen und dafür den Aufenthalt in Tulum auf drei, vier Nächte zu kürzen. Aber es hat eigentlich auch so alles ideal gepasst. Für Kinga waren dann Maya-Ruinen, die Vierte irgendwann dann auch genug, andererseits sind Chichen Itza, Uxmal, Calakmul und Tulum jeweils so unterschiedlich, dass ich nicht wüsste, auf welche es sich gelohnt hätte zu verzichten…

Erstaunlicherweise waren auch die täglichen Trassen und Ausladen, Einladen, Check-in, Check-out bei weitem weniger stressig als anfangs befürchtet.

Summa summarum: Jeder Stop war auf seine Weise stopwürdig, sei es Celestún, Izamal, Valladolid, Cenote Yokdzonot oder die Hacienda. Es war sehr abwechslungsreich und wir denken jetzt schon an alles sehr wehmütig zurück.

Der Bus von PdC nach Tulum war pünktlich und einwandfrei. Etwas verwirrend war, dass es zwei ADO-Busterminals in PdC gibt und wir erst zum falschen gefahren sind (Turistico – fährt glaube ich nur nach Cancun und zum Flughafen) und erst dann zum Alterna (Tulum, Merida, etc.). Das vielleicht als Hinweis, diese Info nächstes Mal mitzugeben, weil es auf den Tickets nicht drauf stand.

Der Transfer von Tulum zum Flughafen vorgestern hat auch geklappt, der Fahrer hatte lediglich noch die Info, dass wir im Nueva Vida del Ramiro sind und hat dort 15 Minuten auf uns gewartet, bevor das Rätsel gelöst war.

Dass wir den Schnorchelausflug doch noch hinbekommen haben, hat uns sehr gefreut. Wir haben etliche Schildkröten und sogar Rochen sehen können und hatten wirklich viel Spaß dabei. Die unterirdische Cenote im Anschluss war auch ganz schön, konnte aber mit Yokdzonot nicht mithalten.

Wir hätten uns unsere Hochzeitsreise nicht schöner (doch: ohne den Parasiten) vorstellen können und dafür danken wir Dir und Euch sehr herzlich. Wir empfehlen euch auf jeden Fall weiter  und wenn andere Agenturen auch so wunderbar arbeiten wie ihr, hat Evaneos uns für die nächsten Fernreisen sicher (für 2018 denken wir an Indien).

Liebe Grüße aus Berlin,

Kinga & Robert

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