Valladolid
CENOTEN & STALAKTITEN
Valladolid ist ein kleines beschauliches Dörfchen 40 km östlich von Chichen Itza. Obwohl es heute hauptsächlich als Knotenpunkt für Fahrten von und nach Merida gilt, ist es mit seinen schönen Kolonialgebäuden und seinen romantischen Restaurants durchaus einen Aufenthalt wert. Vor allem zur Abend- und Nachtzeit erwacht das verschlafene Städtchen zum Leben und versprüht einen ganz besonderen Charme.
GESCHICHTLICHES
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Valladolid war in früherer Zeit ein wichtiges rituelles Zentrum der Maya. Nach mehreren Versuchen seitens der Spanier gelang es schließlich Montejo, dem Jüngeren- trotz heftigem Widerstand durch die Maya- die Stadt einzunehmen. Unter der Vorherrschaft der Spanier wurde ein neues Zentrum im altbekannten Schachbrettmuster erbaut. Während der Kolonialzeit behielt Valladolid aufgrund seiner isolierten Lage zu Merida weitgehendst seine Unabhängigkeit, dennoch wurde die Maya-Bevölkerung erbarmungslos ausgebeutet. Selbst nach der Unabhängigkeit Mexikos war es den Mayas nicht erlaubt weite Teile der Stadt zu betreten. Dies führte dazu, dass Valladolid als erstes Angriffsziel des Kastankrieges ausgewählt wurde. Viele Einwohner der Stadt konnten fliehen, die Verbleibenden wurden jedoch gnadenlos niedergemetzelt. |
SEHENSWERTES & AKTIVITÄTEN
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Sehenswert ist allem voran der Templo de San Bernadino & Convento de Sisal. Diese Kirche diente in früheren Zeiten nicht nur dem Gebet, sondern auch dem Schutze der Bevölkerung vor Angreifern. Obwohl das Gebäude im Inneren etwas kahl erscheint, ist es aufgrund des Bildes der Jungfrau von Guadalupe und des Altares für Kulturinteressierte eine kleine Reise wert. Ein weiteres Highlight sind auch die vielen Cenoten, die unweit des Städtchens verteilt sind. Ganz besonders beliebt ist die Cenote Dzitnup. Diese Kalksteinhöhle wird mit künstlichem Licht ausgeleuchtet und lädt mit den malerischen Stalaktiten zu einem ausgedehnten Bad ein. Wer eine Fahrt mit dem Bus vermeiden möchte, ist eingeladen, ein Fahrrad bei einem der hiesigen Fahrradhändler auszuleihen und nicht nur die zahlreichen Cenoten, sondern auch und das koloniale Flair des Ortes auf eigene Faust zu erkunden. |










